• Gekauft wie gesehen? – Wie sich Verkäufer einer Gebrauchtimmobilie wirksam vor Haftungsrisiken schützen

    Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs lässt Verkäufer einer gebrauchten Immo-bilie aufhorchen. Der Fall macht die Haftungsrisiken für Verkäufer deutlich und zeigt, wie wichtig es ist, sich vor einer solchen Haftung effektiv zu schützen. (...)
    [August 2014]
  • Rechte Dritter an einem Grundstück

    Der Erwerb eines Grundstücks macht den Käufer zwar zum Eigentümer, sichert ihm aber nicht automatisch alle Rechte daran. Nicht selten sind im Grundbuch sogenannte Grunddienstbarkeiten eingetragen, die den Eigentümern benachbarter Grundstücke zum Beispiel ein Wegerecht über das erworbene eigene Grundstück geben. Aber auch umgekehrt kann es notwendig werden, eine solche Grunddienstbarkeit für das eigene Grundstück auf dem Nachbargrundstück eintragen zu lassen. (...)
    [Februar 2017]
  • Verbraucherfreundliche Erbnachweise durch Bundesgerichtshof bestätigt

    Banken und Sparkassen dürfen zukünftig nicht mehr auf die Vorlage eines Erbscheins pochen. Erben können sich vielmehr auch durch ein eröffnetes notarielles Testament ausweisen. Dies stellt eine neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs klar. Das verbraucherfreundliche Urteil hilft Bürgern im Erbfall Zeit und Geld zu sparen. (...)
    [Dezember 2013]
  • Notarkammern warnen vor betrügerischen Gebührenbescheiden nach der Eintragung ins Handelsregister

    Betrüger fordern derzeit wieder verstärkt Unternehmer im Zusammenhang mit Handelsregisteranmeldungen zur Begleichung von scheinbaren Gebührenbescheiden auf, die in Wirklichkeit nicht von den zuständigen Gerichten und Behörden stammen. Auch Angebote über vermeintlich zwingende Eintragungs-pflichten in diverse Register und Bücher, die tatsächlich jedoch weder amtlich noch verpflichtend sind, erfreuen sich bei dubiosen Anbietern großer Beliebtheit. Gerade Jungunternehmer und unerfahrene Unternehmensgründer sind in das Visier der Täter gerückt. (...)
    [November 2013]
  • Warnung vor Betrügereien von falschen Notaren

    Betrüger ziehen derzeit den Bürgern ihr Geld aus der Tasche, indem sie diese dazu bewegen, Gelder ins Ausland zu transferieren. Mit bisher unbekannter Dreistigkeit locken sie mit wertvollen Sach- und Geldgewinnen. Dabei täuschen die Täter gezielt Seriosität vor, indem sie sich als Notare ausgeben. Eine Recherche in der Deutschen Notarauskunft unter www.notar.de oder ein Anruf bei der örtlichen Notarkammer kann Klarheit schaffen. (...)
    [Januar 2014]
  • Ich bin Erbe – was muss ich beachten?

    Ende August meldete das Statistische Bundesamt die Rekordzahl von 869.582 Sterbefällen für das vergangene Jahr. Die Zahl der Hinterbliebenen wird indes nicht statistisch erfasst; sie ist noch um ein Vielfaches größer. Die Angehörigen müssen neben ihrer Trauer gleichzeitig viele rechtliche – zumeist auch noch fristgebundene – Angelegenheiten bewältigen. (...)
    [September 2013]
  • Kauf einer vermieteten Immobilie

    „Kauf bricht nicht Miete“ - Der Mieter bleibt, auch wenn der Eigentümer wechselt. In Zeiten ständig sinkender Zinsen wird die Geldanlage in Immobilien für viele immer interessanter. Ist diese noch vermietet, gibt es beim Kauf allerdings einige wichtige Besonderheiten zu beachten. Diese werden vom Käufer leicht übersehen, da für ihn die Frage der Finanzierung der Immobilie und steuerliche Aspekte meist im Vordergrund stehen. (...)
    [Juni 2013]
  • Neue europäische Regeln zum Erben und Vererben - Was sich bei grenzüberschreitenden Erbfällen ändert

    Vor knapp einem Jahr ist die EU-Erbrechtsverordnung in Kraft getreten. Die gravierenden Änderungen, die die Verordnung für zahlreiche Bürger mit sich bringt, sind noch nicht ausreichend bewusst. Bei grenzüberschreitenden Erbfällen können die neuen Regel nämlich zu unangenehmen Überraschungen führen. Hier lebende Ausländer sowie Deutsche, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlagern, sollten sich unbedingt mit den Grundzügen der neuen Erbrechtsverordnung bekannt machen und gegebenenfalls vorsorgen. (...)
    [Juli 2013]
  • Richtig vorsorgen mit Vollmacht, Patienten- und Betreuugsverfügung

    Seit einigen Jahren steigt die Zahl der in Deutschland errichteten Vorsorgeurkunden stetig an. So sind allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 im Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer mehr Vorsorgevollmachten registriert worden als in den Jahren 2005 und 2006 zusammen. Dies zeigt, dass dem Thema Vorsorge große Bedeutung in der Bevölkerung beigemessen wird. Dennoch sind vielen Bürgern die - aus juristischer Sicht grund-legenden - Unterschiede zwischen Vollmacht, Patienten- und Betreuungsverfügung nicht in ausreichendem Maße bewusst. Um umfassend für Lebenslagen vorzusorgen, in denen man seine Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, sollte sich jeder Bürger rechtzeitig über die verschiedenen Aspekte der Vorsorge informieren. (...)
    [Dezember 2013]
  • Neue Regeln zum Erben und Vererben in Europa - Was sich bei grenzüberschreitenden Erbfällen ab dem 17. August 2015 alles ändert

    Für Erbfälle ab dem 17. August 2015 gilt die EU-Erbrechtsverordnung. Die gravierenden Än-derungen können bei grenzüberschreitenden Erbfällen zu unangenehmen Überraschungen führen. Probleme drohen insbesondere bei dem in Mustern aus dem Internet verbreiteten sog. Berliner Testament. Worauf hier lebende Ausländer, sowie Deutsche, die ihren Lebensmittel-punkt ins Ausland verlagert haben, bei der neuen Erbrechtsverordnung achten sollten, lesen Sie hier. (...)
    [August 2015]
Alle MeLDungen

Fortbildung Notarfachangestellte/r

 

Fortbildung

 

Erfahrene Notarfachangestellte sind unentbehrliche Mitarbeiter eines jeden Notars, um die von der rechtsuchenden Bevölkerung gewünschten Beurkundungen zuverlässig, schnell und kompetent vorzubereiten und abzuwickeln. Mit zunehmender Erfahrung und Weiterbildung wachsen Verantwortung und Eigenständigkeit in der Berufsausübung. Die Fortbildung der Notarfachangestellten ist daher für die Notarkammer Koblenz von großer Bedeutung. Für die Mitarbeiter der Notare bietet die Notarkammer Koblenz halbjährlich Nachmittagsveranstaltungen zu bestimmten Rechtsthemen an. Ein zweistufiges Fortbildungskonzept sorgt zudem für die berufliche Weiterqualifizierung der Notarangestellten.

 

  • Nachmittagsveranstaltungen

 

Die Notarkammer Koblenz bietet halbjährlich eine Weiterbildungsveranstaltung an, in denen aktuelle Fragen der notariellen Praxis vertieft behandelt werden. In der Regel referieren Notarinnen und Notare zwei Stunden Nachmittags zu einem Thema.

 

  • Zweistufiges Fortbildungskonzept

 

Darüber hinaus hat die Notarkammer Koblenz zusammen mit der Rheinischen Notarkammer und der Saarländischen Notarkammer ein zweistufiges Fortbildungskonzept erarbeitet, das sich in den letzten Jahren bestens bewährt hat. Es besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Fortbildungslehrgängen zur/zum Notarfachassistentin/en bzw. zur/zum Notarfachreferentin/en. Die so erworbenen Kenntnisse führen in der Regel dazu, dass dem Angestellten größere Verantwortung übertragen wird (bis hin zum Bürovorsteher).

 

Notarfachassisstent/Notarfachassisstentin (erste Fortbildungsstufe)

 

Der Lehrgang der ersten Fortbildungsstufe vermittelt Notarfachangestellten vertiefte Kenntnisse in den wichtigsten Bereichen der praktischen Tätigkeit. Mit dem Bestehen der Prüfung werden Kenntnisse und Erfahrungen nachgewiesen, die zur selbständigen Vorbereitung und Abwicklung der wichtigsten notariellen Angelegenheiten befähigen. Mit Ablegung der Fortbildungsprüfung der ersten Stufe darf die Bezeichnung „Notarfachassistent / Notarfachassistentin“ geführt werden. Der Lehrgang findet jährlich innerhalb des ersten Halbjahres statt. Er besteht aus drei dreitägigen Veranstaltungen sowie einer zweitägigen Fortbildungsprüfung.

 

Lehrgangsaufbau

 

Inhaltlich ist für den Lehrgang folgendes Konzept vorgesehen:

 

 1. Wochenkurs:

Grundbuchrecht / Kaufvertragsrecht / Wohnungs- und Teileigentum (dreitägige Vortragsveranstaltung von ca. 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr mit einstündigem Lehrgangstest am Ende des dritten Tages).

 

2. Wochenkurs:

Übertragungsverträge, Familienrecht / Erbrecht, Vereinsrecht (dreitägige Vortragsveranstaltung mit Lehrgangstest am Ende des dritten Tages).

 

3. Wochenkurs:

Registeranmeldungen, Gesellschaftsrecht, Kostenrecht (dreitägige Vortragsveranstaltung mit Lehrgangstest am Ende des dritten Tages).

 

4. Wochenkurs:

Klausurentermin (zweitägige Veranstaltung mit vier Klausuren aus dem in den Vortragsveranstaltungen behandelten Lehrstoff).

 

Zulassungsvoraussetzungen:

 

-    Bestehen der Abschlussprüfung zum Notarfachangestellten oder zum Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten

-    Zulassung grundsätzlich frühestens zwei Jahren nach Bestehen der Abschlussprüfung - Teilnahme an mindestens vier Nachmittagsveranstaltungen bzw. vergleichbaren Veranstaltungen (etwa des DAI oder des VDN)

-    Anstellungsverhältnis bei Notar/in im Bereich der Notarkammer Koblenz

 

Auswahlkriterien für Zulassung:

 

- Note in der Abschlussprüfung

- Lebensalter

- Dienstalter

- Anzahl der bisherigen erfolglosen Bewerbungen

- Anzahl der besuchten Fortbildungsveranstaltungen

 

Notarfachreferent / Notarfachreferentin (zweite Fortbildungsstufe)

 

Der auf dem Fortbildungslehrgang der ersten Stufe aufbauende Lehrgang der zweiten Fortbildungsstufe vermittelt die notwendigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen zur selbständigen Vorbereitung und Abwicklung aller im Notariat anfallenden Tätigkeiten. Bei Bestehen der Prüfung erwerben die Fachangestellten den angesehenen Titel eines Notarfachreferenten bzw. einer Notarfachreferentin, der sie als Experten für alle in der Praxis anfallenden verantwortungsvollen Tätigkeiten ausweist. Das Bestehen dieser Prüfung ist üblicherweise Voraussetzung für eine Tätigkeit als Bürovorsteherin bzw. Bürovorsteher.

 

Das Fortbildungsprogramm ist anspruchsvoll und umfangreich. Insgesamt dauert der Lehrgang ca. 16 Monate. Er gliedert sich in insgesamt sechs Wochenkurse zu je 40 Unterrichtsstunden. Die Fortbildung schließt nach dem Besuch des Lehrgangs mit einer viertägigen schriftlichen und einer mündlichen Prüfung ab.

 

Lehrgangsaufbau:

 

Inhaltlich ist für den Lehrgang folgendes Konzept vorgesehen:

 

1. Wochenkurs:

BGB – Allgemeiner Teil

Schuldrecht

Grundbuchrecht und materielles Liegenschaftsrecht

Kaufvertrag und Hinterlegung

Beurkundungsverfahren

notarielles Berufsrecht und Haftungsrisiken

 

2. Wochenkurs:

Recht in Abt. II des Grundbuchs

Übertragungsverträge

Recht der Vormerkung und Rangverhältnisse

Zwangsvollstreckungsrecht

Verfügungsbeschränkungen

Rechte in Abt. III des Grundbuchs

 

3. Wochenkurs:

Wohnungseigentum

Bauträgervertrag

Erbbaurecht

Kostenrecht I

 

4. Wochenkurs:

Dienstordnung und Büroorganisation

Eherecht

Familienrecht

Scheidungsrecht

Steuerrecht

Internationales Privatrecht

 

5. Wochenkurs:

Gesetzliche Erbfolge und Pflichtteilsrecht

Gewillkürte Erbfolge

Erbauseinandersetzung

Erbscheinsverfahren

Testamentsvollstreckerzeugnis, erbschaftssteuerliche Grundzüge

Kostenrecht II

 

6. Wochenkurs:

Kapitalgesellschaftsrecht

Personengesellschaftsrecht

Vereinsrecht

Handelsrecht, Handelsregisteranmeldungen einschl. Verfahrensrecht,

Handels- und gesellschaftsrechtliche Probleme im Liegenschafts- und Erbrecht,

 

Voraussetzungen für Zulassung zum Lehrgang:

 

-      Zulassung grundsätzlich frühestens zwei Jahre nach Bestehen der Fortbildungsprüfung der ersten Stufe

-      Anstellungsverhältnis bei Notar/in im Bereich der Notarkammer Koblenz

 

Auswahlkriterium für Zulassung zum Lehrgang:

 

-      Note im Fortbildungslehrgang der ersten Stufe

DOKUMENTE ZUM THEMA
Fortbildungsmöglichkeiten zum/r Notarfachassist/in und zum/r Notarfachreferent/in
Informationsblatt zur Fortbildung zum/r Notarfachassistent/in und zum/r Notarfachreferent/in (129 KB)