Pressemitteilungen
  • Die Zehn-Jahres-Frist bei der Immobilienschenkung

    Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere Tausend Grundstücke durch Schenkungen übertra-gen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So kann die Übertragung die Basis für den Hausbau der Kinder sein. Mancher will sich aber auch von der Last der Bewirtschaftung befreien. In anderen Fällen wiederum sollen der künftige Nachlass möglichst gering gehalten oder steuerliche Freibe-träge umfassend ausgenutzt werden. Stets kommt man im notariellen Vorgespräch auf die be-rühmten „zehn Jahre“ zu sprechen, denn diese Frist spielt bei der Schenkung von Immobilien an vielen Stellen eine wichtige Rolle. Aber Achtung: Ob und wann die Frist anläuft, kann von Rechtsgebiet zu Rechtsgebiet unterschiedlich sein. (...)
    [März 2019]
  • Bei Hochzeitstermin ab dem 29.01.2019: Jetzt gelten die EU-Güterrechtsverordnungen!

    Ab dem 29.01.2019 gelten für neu geschlossene Ehen und eingetragene Lebenspart-nerschaften mit internationalem Bezug die sog. EU-Güterrechtsverordnungen. Diese Verordnungen regeln, welche Rechtsordnung für das eheliche Güterrecht gilt. (...)
    [Januar 2019]
  • Kostenfallen beim Kauf einer Eigentumswohnung

    Die Wohnung gefällt – Lage, Schnitt und Kaufpreis überzeugen. Jetzt schnell kaufen? „Beim Kauf einer Eigentumswohnung erwirbt der Käufer nicht nur das alleinige Eigen-tum an einer Wohnung. Er wird Teil einer Gemeinschaft und erwirbt zugleich anteilig Eigentum am Gemeinschaftseigentum.“, erläutert Dr. Andreas Schumacher, Geschäftsführer der Notarkammer Koblenz. „Hier lauern Kostenfallen, die oft übersehen werden.“ (...)
    [Dezember 2018]
  • Werte erhalten - Unternehmensnachfolge rechtzeitig regeln

    Deutschland ist die größte Volkswirtschaft in Europa und die viertgrößte der Welt. Ei-ne wesentliche Säule dieses Erfolges ist der deutsche Mittelstand. Insgesamt existie-ren in Deutschland gut 3,7 Mio. Unternehmen. Der weit überwiegende Teil hat nur ei-nen oder wenige Inhaber, oft sind es Familienunternehmen. Gleichwohl werden Nach-folgefragen nicht selten stiefmütterlich behandelt. Dabei ist es nicht nur aus gesamt-wirtschaftlichen Gründen wichtig, dass sich Unternehmer frühzeitig Gedanken über ihre eigene Nachfolge machen. (...)
    [November 2018]
  • Ein Unglück kommt selten allein …

    Wen Gott liebt, der stirbt früh – hieß es über Mozart, der mit knapp 36 Jahren verstarb und Frau und zwei Kleinkinder hinterließ. Heute ist ein so früher Tod zwar glücklicherweise seltener, aber wenn er vorkommt, trifft er die Hinterbliebenen völlig unvorbereitet. Gerade junge Paare – ob mit oder ohne Kinder – sollten für einen solchen Fall Vorkehrungen treffen, um den überlebenden Ehegatten abzusichern und seine alleinige Handlungsfähigkeit zu bewahren. Sonst tritt zum menschlichen ein juristisches Unglück hinzu. (...)
    [Oktober 2018]
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Erfolgreiche Ausbildungsabschlussprüfung im Bezirk der Notarkammer Koblenz

 
35 Auszubildende im Bezirk der Notarkammer Koblenz haben ihre Abschlussprüfung zur/zum Notarfachangestellten erfolgreich bestanden. Die neuen Notarfachangestellten wurden am 21. Juni 2018 erstmals in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz in einem feierlichen Festakt für ihre bestandene Prüfung geehrt. In einem Grußwort richtete sich der Minister der Justiz des Landes Rheinland-Pfalz Herbert Mertin an die Absolventen und gratulierte ihnen herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung. Die Übergabe der Fachangestelltenbriefe erfolgte durch die Präsidentin des Oberlandesgerichts Marliese Dicke, den Leiter der Zentralabteilung des Ministeriums der Justiz Rheinland-Pfalz Thomas Henrichs und den Präsidenten der Notarkammer Koblenz Justizrat Dr. Ulrich Dempfle.

Frau Fabienne Weis aus Dittelsheim-Hesslach, Frau Franziska Grobla aus Oberlahr und Frau Anna-Lena Jung aus Horbach, wurden als Jahrgangsbeste im Bezirk der Notarkammer Koblenz mit Präsenten und Blumen für diese hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Der Präsident der Notarkammer, Justizrat Dr. Ulrich Dempfle, betonte, dass diese Bestnoten im Kammerbezirk nur selten erzielt werden.

Mit dem Gesamtergebnis der Ausbildungsabschlussprüfung ist die Notarkammer Koblenz sehr zufrieden. Der größte Teil der Prüflinge wird weiter in den Notariaten des Bezirks der Notarkammer Koblenz tätig sein. Der Beruf der/des Notarfachangestellten beinhaltet die qualifizierte Unterstützung des Notars in seiner täglichen Arbeit, etwa bei der Beurkundung und Abwicklung von Grundstücksverträgen oder Testamenten. Der unmittelbare Kontakt zu den Klienten ist fester Bestandteil dieser zukunftssicheren und abwechslungsreichen Tätigkeit.

Die Notarkammer weist darauf hin, dass in ihrem Bezirk ein steter Bedarf an Berufsnachwuchs besteht. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Geschäftsstelle der Notarkammer Koblenz, Hohenzollernstraße 18, 56068 Koblenz, Telefon: (02 61) 9 15 88-11.
 
 
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Bildern, die im Rahmen der Feierlichkeiten zur Vergabe der Zeugnisse entstanden. Für eine vergrößerte Ansicht klicken Sie bitte auf das jeweilige Bild.