Pressemitteilungen
  • Patientenverfügung: Die eigenen Wünsche verbindlich festhalten

    Der Bundesgerichtshof hat in einer aktuellen Entscheidung die Anforderungen an eine wirksame Patientenverfügung präzisiert. Die Entscheidung stärkt die Patientenautonomie und formuliert konkrete Voraussetzungen für die Verbindlichkeit des Patientenwillens. (...)
    [Mai 2017]
  • Wenn der Kredit platzt: Mehr Schutz für überforderte Ehepartner

    Es ist gängige Praxis: Eine Bank verlangt als Bedingung für ein Darlehen, dass der Ehepartner ebenfalls unterschreibt und haftet. Heikel wird es, wenn das Darlehen platzt und sich der bürgende Partner als mittellos erweist. Der Bundesgerichtshof hat kürzlich die überforderte Frau eines Kreditnehmers in Schutz genommen – die Bank habe sittenwidrig gehandelt. Die Notarkammer Koblenz warnt dennoch: Wer nur bürgt, um den Ehefrieden zu wahren, geht hohes Risiko. (...)
    [April 2017]
  • Zuverlässig und schnell: Das Nachlassverfahren „goes digital“ – Über 18 Millionen Karteikarten ins Zentrale Testamentsregister überführt

    Leider kommt es immer wieder vor, dass Testamente gar nicht oder erst nach Jahren gefunden werden. Damit dies nicht passiert und der „letzte Wille“ im Erbfall sicher berücksichtigt wird, hat die Bundesnotarkammer das „Zentrale Testamentsregister“ eingerichtet. Ziel dieses Registers ist es, die Angaben zu allen Testamenten, Erbverträgen und sonstigen erbfolgerelevanten Urkunden, die von einem Gericht oder Notar verwahrt werden, digital an einem Ort zu zentralisieren. Zuvor wurden diese Angaben in ganz Deutschland verteilt bei rund 4.700 Standesämtern und der Hauptkartei für Testamente beim Amtsgericht Berlin-Schöneberg auf Karteikarten gesammelt. Durch das Zentrale Testamentsregister konnten die Nachlassverfahren enorm beschleunigt werden. (...)
    [Februar 2017]
  • Rechte Dritter an einem Grundstück

    Der Erwerb eines Grundstücks macht den Käufer zwar zum Eigentümer, sichert ihm aber nicht automatisch alle Rechte daran. Nicht selten sind im Grundbuch sogenannte Grunddienstbarkeiten eingetragen, die den Eigentümern benachbarter Grundstücke zum Beispiel ein Wegerecht über das erworbene eigene Grundstück geben. Aber auch umgekehrt kann es notwendig werden, eine solche Grunddienstbarkeit für das eigene Grundstück auf dem Nachbargrundstück eintragen zu lassen. (...)
    [Februar 2017]
  • Das Berliner Testament – Vorsicht vor der Bindungsfalle

    Wenn Ehepaare eigenhändig ein Testament errichten, ist das sogenannte Berliner Tes-tament ein echter Klassiker: Die Ehegatten setzen sich gegenseitig als Alleinerben ein und ihre Kinder als Erben des Längstlebenden. Weitere Regelungen enthalten diese Testamente häufig nicht. Doch es ist Vorsicht geboten: Wenn nach dem Tod eines Ehegatten der überlebende Ehegatte ein neues Testament errichtet und andere Perso-nen als Erben benennt, kann es im Erbfall zum Streit darüber kommen, ob er dazu be-rechtigt war. „Es könnte nämlich sein, dass der überlebende Ehegatte in die Bin-dungsfalle getappt ist“, warnt Dr. Andreas Schumacher, Geschäftsführer der Notar-kammer Koblenz. (...)
    [Dezember 2016]
Alle MeLDungen
Versorgung

Für die Versorgung der Berufsangehörigen und ihrer Hinterbliebenen wurde durch Landesgesetz vom 14. Juni 1962 als nicht rechtsfähiges Sondervermögen der Notarkammer Koblenz die Notarversorgungskasse Koblenz errichtet. Ihr gehören heute alle Notarinnen und Notare sowie die Notarassessorinnen und Notarassessoren im Kammerbezirk als Pflichtmitglieder an. Die Aufgaben der Notarversorgungskasse werden, soweit hierfür nicht nach Gesetz oder Satzung die Mitgliederversammlung oder der Präsident der Notarkammer zuständig sind, vom Pensionsausschuß wahrgenommen, dem die folgenden Mitglieder angehören:

 

  • Notar Dr. Thomas Steinhauer (Vorsitzender)
  • Notar Dr. Dieter Gotthardt
  • Notar Dr. Stephan Schuck

 

Der Präsident der Notarkammer Koblenz vertritt die Notarversorgungskasse Koblenz nach außen. Der Geschäftsführer der Notarkammer Koblenz führt nach Weisung des Pensionsausschusses die laufenden Geschäfte der Notarversorgungskasse Koblenz.

 

Die Notarversorgungskasse gewährt nach beamtenrechtlichen Grundsätzen bisherigen Mitgliedern nach Erreichen der Altersgrenze oder im Fall der Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt. Ferner gewährt sie dem überlebenden Ehegatten oder Lebenspartner ein Witwengeld (Witwergeld) sowie den Kindern ein Waisengeld. Die Mittel zur Erfüllung der Leistungspflichten der Notarversorgungskasse werden vornehmlich durch Beiträge ihrer aktiven Mitglieder sowie aus Vermögenserträgen der angesparten Rücklagen erbracht. 

 

Im Januar 2014 hatte die Notarversorgungskasse Koblenz 116 aktive Mitglieder und versorgte 57 Notare a.D. mit Ruhegehalt und 30 Witwen mit Hinterbliebenenbezügen.